Klosterschule Roßleben

www.klosterschule.de

Um 1140 gründete Graf Ludwig von Wippra das Kloster in Rostenleba. Heinrich von Witzleben gründete 1554 im Kloster eine Knabenschule. Von 1727 bis 1742 wurde das heutige Schulgebäude errichtet. Zu DDR-Zeiten wurde die Schule als Erweiterte Oberschule (EOS) unter dem Namen Goetheschule geführt. Nach der Wiedervereinigung wurde die stark sanierungsbedürftige Schulanlage unter Leitung von Friedrich-Karl von Witzleben kostspielig renoviert. Die Stiftung Klosterschule Roßleben übernahm 2008 wieder die Trägerschaft über die Schule. Mit Bescheid des Thüringer Kultusministeriums vom 25. Juni 2009 folgte dem aufgelösten Staatlichen Gymnasium "Klosterschule" Roßleben die Klosterschule Roßleben als Gymnasium in freier Trägerschaft.
 

Radwandern / Wasserwandern

www.unstrutradweg.de

Der Unstrut-Radweg begleitet die Unstrut auf ihrem ca. 190 km langen Lauf von der Quelle im Eichsfeld bei Kefferhausen durch das Thüringer Kernland, die Kyffhäuserregion und das südliche Sachsen-Anhalt bis zur Mündung in die Saale im Blütengrund bei Naumburg. Er führt durch Schönewerda, Bottendorf und Roßleben.
Es wurden große Anstrengungen unternommen, um die Unstrut für den sanften Tourismus zu erschließen. Die Unstrut-Schleusen in Artern, Ritteburg und Wendelstein sind wieder funktionsfähig und für Sportboote passierbar. Außerdem sind Ein-/Ausstiegsstellen und Rastplätze in unseren Orten angelegt worden.
 

Sankt-Andreas-Kirche Roßleben


1728 wurde die Sankt Andreas Kirche am Schulplatz in Roßleben erbaut. Die Orgel des Orgelbauers Mocker (Einbau 1728) ist bespielbar. 2010 erhielt die Kirche zwei neue Glocken.
 

Sankt-Mauritius-Kirche Bottendorf


Die Reste einer Burganlage und des Klosters Sankt Mauritius, die heute von der denkmalgeschützten Kirche und dem Pfarrhaus überbaut sind, verweisen auf eine bedeutende Geschichtsepoche. Eine große politische Bedeutung besaß Bottendorf bis zum Tode des sächsischen Pfalzgrafen Friedrich IV. von Putelendorf.
 

Bottendorfer Mühle


Seit 1996 spannt der Förderverein Kupferhütte Bottendorf auf geschichtsträchtigem Gelände den Bogen von Brauchtum zum Anfassen bis zum ländlichen Tourismus. Das Areal der Kupferhütte, unmittelbar an der Unstrut gelegen, umfasst die Bottendorfer Mühle mit dem Zeltplatz, Ferienwohnungen, Übernachtungsmöglichkeiten für Einzelne und Gruppen und einen parkähnlichen Garten. Die nahegelegenen "Bottendorfer Höhen" sind wegen ihrer seltenen Pflanzen weit bekannt. Die Grasnelke Armeria bottendorfensis ist sogar einmalig.
 

Sankt-Johannes-Kirche Schönewerda


Die St.-Johannes-Kirche ist das älteste baugeschichtliche Zeugnis in Schönewerda. Der gotische Vorgängerbau des heutigen unter Denkmalschutz stehenden Kirchgebäudes entstand bereits im 13. oder 14. Jahrhundert. 1753 brannte er fast vollständig nieder. Mit dem Wiederaufbau der Kirche wurde noch im selben Jahr begonnen. Während Chor und Langhaus innerhalb von vier Jahren fertig gestellt waren, wurde der neue Kirchturm erst 1806-1809 errichtet. Die Orgel in der St. Johannes Kirche in Schönewerda wurde 1846 von den Brüdern August und Luis Witzmann aus Kleinrudestedt erbaut. Der 35 m hohe Kirchturm ist durch Bodensenkungen teilweise vom Kirchenschiff abgerissen und steht schon seit geraumer Zeit als "Schiefer Turm" in Schönewerda.
 

Gutshaus Schönewerda


Das Gut von Schönewerda wurde um 1400 von den Herren von Witzleben erbaut. 1825 legte Probst Reil, der neue Besitzer des Gutes seit 1815, den Gutspark an und pflanzte auch einen Ginkgo-Baum. Der ist auch heute noch zu bestaunen und steht unter Naturschutz.
 

Schloss Wiehe


Nach der Gründung der Benediktinerabtei Hersfeld wird diese 775 durch Karl den Großen in den Rang einer Reichsabtei erhoben. Erzbischoff Lullus von Mainz läßt ein Güterverzeichnis (lat. Breviarium) anfertigen, in dem zins- und frondienstpflichtige Besitzungen dieses Klosters verzeichnet sind. In diesem Verzeichnis wird Wiehe erstmals urkundlich genannt.
 

Modellbahn Wiehe

Homepage
Seit November 1997 besitzt Wiehe ein touristisches Ziel ersten Ranges: Die weltgrößte Modellbahn-Ganzjahresschau! Auf insgesamt 12.000 qm Ausstellungsfläche und unzähligen Gleisen herrscht reges Treiben.
 

Heimatmuseum Wiehe "Alte Schule"


Historischer Schulraum mit Klappbänken, Schiefertafeln, Harmonium, Schulbüchern, Fotos, Schulchroniken u.a. Gegenstände hiesiger Böttcher, Schuster, Harmoniumbauer, Schneider, Bauern, ärzte und der Post. Ausstellungsstücke aus Kalibergbau, Brauereien, Musikschule, alte und neue Funde.
 

Das Rankemuseum

Das kleine Rankemuseum im Rathaus (Leopold-von-Ranke-Str. 33) wurde mit Leihgaben hiesiger Einwohner und Geschenken von Rankes Nachfahren vom neuen Rankeverein gestaltet und am 12.12.1994 eröffnet. Die Einrichtung ist dem Leben und Schaffen des in Wiehe geborenen, bedeutenden Historikers Leopold von Ranke und seinen Brüdern gewidmet. Es enthält eine umfangreiche Sammlung von Werken, Briefen und anderen Schriften.