Evangelisches Kirchspiel Wiehe (Pfarramt)
OT Wiehe, Markt 10, 06571 Roßleben-Wiehe
Tel.: 034672 83132
Manfred Reinhardt, Mobil: 0170 1879899
Pfarrer Helfried Maas, Mobil: 0162 3219018
E-Mail: pfarramt-wiehe@t-online.de
Veranstaltungskalender 2021
Förderverein der St.Bartholomäus- und St.Ursula-Kirche zu Wiehe e.V.
Kirchenkreis Eisleben-Sömmerda
 
St. Bartholomäus-Kirche Wiehe
 
Im Juni 933 wird in der Schenkungsurkunde von Heinrich I. zum ersten Mal eine Kirche im Ort erwähnt. Die heutige Kirche steht mit großer Wahrscheinlichkeit auf den Grundmauern jener Kirche und ist bereits der 4. Kirchenbau an dieser Stelle.
Der Innenraum wird bestimmt durch seine barocke Innenausstattung, dem Orgelprospekt, Altar, Patronatsloge, den fünf Epitaphen derer von Werthern, der Christusfigur und der Gruft aus dem 18. Jhd. im Kirchturm. Im Altarraum befindet sich die Begräbnisstätte derer von Werthern mit 52 bestatteten Personen. In den letzten 30 Jahren wurde die Kirche saniert und nun erstrahlt sie mitten im Herzen der Stadt Wiehe im neuen Glanz.
Ansprechpartner: M. Reinhardt 0170/1879899
 
St. Ursula-Kirche Wiehe
 
Vor dem Jahr 1250 wurde die St. Ursula-Kirche für die Vorstädter von Wiehe und Hechendorf errichtet. Die Ostapsis der Kirche ist der älteste Bauteil der Stadt. Nach dem Stadtbrand 1659 wurde der Friedhof um die Kirche angelegt. Im Herbst desselben Jahres schlug der Blitz in die Kirche ein und diese brennt völlig nieder. Durch ein Testament von Sophie Wilhelmine von Werthern wurde die Kirche wieder aufgebaut. In den letzten 30 Jahren erfolgte die vollständige Sanierung der Kirche. Mit einem Gottesdienst wurde die Kirche am 29.03.2009 als erste Radwegekirche im Kyffhäuserkreis übergeben. Im Zeitraum von Ostern bis Reformationstag ist die Kirche tagsüber geöffnet.
 
Alte St. Peter und Paul-Kirche Donndorf
 
Das älteste Bauwerk Donndorfs ist die alte St. Peter und Paul-Kirche. Sie ist erstmals 1008 nachweisbar. Die heutige Kirche entstand im 12. Jahrhundert und wurde urkundlich 1253 als Pfarrkirche erwähnt. Der Ostchor stammt aus dem 14. Jahrhundert. Im Innern der Kirche befindet sich ein Flügelaltar mit Pedrella, der eine Marienkrönung mit sechs Aposteln und sechs Heiligen zeigt. Die Entstehung des Schnitzaltars wird von Experten in die erste Hälfte des 15. Jahrhunderts datiert.
Ansprechpartner: Nicole Aweh 034672/696000 und 0171/6049042
 
Neue St. Peter und Paul-Kirche Donndorf

Die neue St. Peter und Paul-Kirche wurde am 18. Mai 1856 feierlich geweiht. Ein Baufehler bildete die in der oberen Mauerkrone eingelassene Dachtraufe aus Zinkblech, die nicht gesäubert wurde. Das führte schließlich zum Verfall des Kirchenschiffs, der sich am 17. August 1978 vollendete, in dem das Dach und das Kirchenschiff zusammenstürzte. Von 1995 bis 1997 erfolgten umfangreiche Sicherungsmaßnahmen und Sanierungsarbeiten, wobei Schiff und Turm neue Dächer erhielten.
Ansprechpartner: Nicole Aweh 034672/696000 und 0171/6049042
 
St. Laurentius-Kirche Kloster Donndorf
 
Die Vorgängerkirche stammt aus dem 13. Jahrhundert als Klosterkirche für die Zisterzienser-Nonnen. Sie wurde im 30-jährigen Krieg 1641 von den Schweden zerstört und war eine Kirche im gotischen Stil aus Sandstein. Im Jahr 1754 wurde die Klosterkirche im Barockstil an gleicher Stelle wieder aufgebaut und dem heiligen Laurentius geweiht. 1787 errichteten die Freiherrn von Werthern-Wiehe unter der Sakristei der Klosterkirche ein Erbbegräbnis für ihre Familie. Mitte der 1990er Jahre wurde die Klosteranlage mit der Kirche aufwändig saniert und beherbergt seitdem die Ländliche Heimvolkshochschule Thüringen e.V.
Ansprechpartner: Christine Kummer 034672/65698
Kontakt über die Ländliche Heimvolkshochschule 034672/8510
 
St. Johannes-Kirche Nausitz
 
Die kleine St. Johannes-Kirche in Nausitz wurde im 13. Jahrhundert erstmals erwähnt. Im Jahre 1560 ließ Salomon Münzenberg den Friedhof um die Kirche anlegen. Viele Umbauten wurden dann durch den Rittergutsbesitzer von Nausitz durchgeführt. Im Jahr 1838 ließ der Kirchenpatron von Römer einen schlichten hölzernen Kanzelaltar in die Kirche einbauen. Am Ewigkeitssonntag 1981 fand dann der letzte Gottesdienst in Nausitz statt, da die Kirche wegen Baufälligkeit gesperrt wurde. Dank der Kirchengemeinde und des Freundeskreises der Kirche konnte die Kirche 2002 wieder aus dem Dornröschenschlaf geholt werden. In den letzten 20 Jahren konnte die Außenhülle der Kirche vollständig saniert werden. Zurzeit laufen Baumaßnahmen im Inneren der Kirche.
Ansprechpartner: E. Gutsche 03466/321601
 
Kirche Garnbach
 
Der heilige Nikolaus, der Patron der kleinen Dorfkirche zu Garnbach, ist der Schutzpatron der Seefahrer, reisenden Händler und Kinder. Von der ursprünglichen Kapelle ist nichts mehr erhalten. Sie wird um 1750 abgerissen, um einem Neubau Platz zu machen. Im Jahr 1752 wird die heute noch erhaltende Kirche geweiht. In den letzten 30 Jahren wurde sie Schritt für Schritt saniert. Im Jahr 2009 wurde die Treppe zur Kirche neu angelegt. Um die Kirche herum befindet sich der kirchliche Friedhof.
Ansprechpartner: M. Reinhardt 0170/1879899
 
St. Goerg Kirche Langenroda
 
Die St. Georg-Kirche wurde als Nachfolgebau einer Kirche aus dem 16. Jahrhundert 1894 im Neuromanischen Stil erbaut. Der Taufstein befand sich schon im Vorgängerbau. Die Orgel wurde im gleichen Jahr von dem Orgelbauer Hildebrandt aus Wiehe eingebaut. Im Jahr 1922 wurde im Vorraum der Kirche eine Gedächtniskapelle für die Gefallenen des 1. Weltkrieges geweiht. Ein Denkmal für die Gefallenen mit der Skulptur eines knienden Soldaten kam 1923 vor der Kirche hinzu.
Ansprechpartner: Lutz Röhr 0173/3809256
 
Evangelisches Kirchenspiel Roßleben-Nikolausrieth
OT Roßleben, Mühlstraße 8, 06571 Roßleben-Wiehe
Tel.: 034672 289216
Ordinierte Gemeindepädagogin Susanne Buchenau
E-Mail: subuchenau@web.de
 
Katholische Gemeinde
OT Roßleben, Am Weinberg 1, 06571 Roßleben
Tel.: 034672 83186
Pfarrer Christan Bock
E-Mail: pfarramt-soemmerda@gmx.de